HAUSart im Interview mit Frau Prof. Dr. habil. Kerry - U. Brauer
Studienrichtungsleiterin Immobilienwirtschaft an der Berufsakademie Sachsen, Leipzig

HAUSart:Welche Wirkung auf die Immobilienwirtschaft wird der demographische Wandel, insbesondere in unserer Region Mitteldeutschland haben? mehr...

     
 
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EXPO REAL 2011

Die Stadt Halle nutzt seit 2007 die größte Gewerbeimmobilienmesse Europas, um gemeinsam mit Unternehmen und Einrichtungen der Region branchen- und länderübergreifend Projekte vorzustellen, neue Geschäftsfelder aufzutun und bestehende zu pflegen.

Zur Expo Real 2010 wurde eine Vielzahl an Gesprächen zu unterschiedlichen Themen mit Besuchern, Interessierten und Investoren geführt. „Wir können mit dem Ergebnis der Gemeinschaftspräsentation der Region Leipzig/Halle sehr zufrieden sein“, so Frau Oberbürgermeisterin Szabados, nach ihrem zweitägigen Messebesuch in München.

In diesem Jahr wird sich die Region Leipzig/ Halle gemeinsam mit ihren Partnern aus der Wirtschaft und Wissenschaft vom 4. bis 6. Oktober 2011 auf der EXPO REAL in München präsentieren und mit hochkarätigen Veranstaltungen und einem Investorenabend eindrucksvoll darauf hinweisen, dass die Region, insbesondere aber auch die Stadt Halle (Saale), mit ihrer strategisch ausgezeichneten Lage und einer leistungsfähigen Infrastruktur für anspruchsvolle Projekte gut aufgestellt ist.

Unternehmen und Einrichtungen, die sich für eine Präsentation am Gemeinschaftsstand interessieren, wenden sich bitte an:

Stadt Halle (Saale)
Wirtschaftsförderung
Frau Petra David
Tel.: (0345) 221 – 4771

Fachprogramm zum Mitteldeutschen Bauforum: Demografischer Wandel und Energieeffizienz im Fokus

Speziell an Architekten, Planer, Ingenieure und Fachleute aus der Immobilienwirtschaft richtet sich das Mitteldeutsche Bauforum vom 12. bis 14. Oktober 2011 auf dem Leipziger Messegelände. Die offene Fachveranstaltung mit begleitender Ausstellung widmet sich besonders intensiv dem Umgang mit den Bestandsbauten, die Städte und Baustrukturen aktuell prägen, und damit der Frage, wie diese bedarfsgerecht, energieeffizient und nachhaltig gestaltet werden können. Eine zentrale Rolle spielt hierbei die demografische Entwicklung.

Dieser Themenkreis wird an den drei Veranstaltungstagen unter den Überschriften „Basis für Planen und Bauen“, „Stadt und Land“ sowie „Bauwerke und Gebäude“ diskutiert. Landes- und Stadtentwicklungsstrategien erörtern zum Beispiel das sächsische Staatsministerium des Innern und das Thüringer Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Verkehr. Die Baudezernenten der Städte Leipzig, Nordhausen und Magdeburg skizzieren die Lage auf kommunaler Ebene und erläutern mögliche Strategien. Ein weiterer großer Vortragskomplex dreht sich um öffentliche Aufträge, die Vergabepolitik und deren Instrumente.

 

Mitteldeutsches Bauforum im Internet:
www.bauforum-mitteldeutschland.de

KfW und BMVBS erweitern KfW-Förderangebot für die energetische Gebäudesanierung im kommunalen und sozialen Bereich

Zum 01.04.2011 verbessern die KfW Bankengruppe und das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) die Förderung von energetischen Sanierungsvorhaben bei Nichtwohngebäuden im Bereich der kommunalen und sozialen Infrastruktur. War dieses mit Bundesmitteln zinsverbilligte Kreditangebot bisher auf Schulen, Kindergärten und andere Gebäude der Kinder- und Jugendarbeit beschränkt, kann künftig auch die energetische Sanierung von Rathäusern, Behindertenwerkstätten, Vereinsgebäuden, Theatern sowie anderen Nichtwohngebäuden von Kommunen und gemeinnützigen Organisationen finanziert werden. Die Zahl der förderfähigen Gebäude wird sich dabei gegenüber dem aktuellen Stand in etwa verdoppeln. Im Vergleich zum vergangen Jahr (KfW-Kreditzusagen in diesem Bereich ca. 115 Mio. EUR) wird deshalb mit einem deutlichen Anstieg der Kreditnachfrage gerechnet.

Gefördert werden Sanierungsvorhaben, die das energetische Niveau der Gebäude deutlich verbessern. Dabei gilt der Grundsatz „Je höher der erreichte energetische Standard, desto attraktiver die KfW-Förderung“. Der Kreditnehmer kann dabei selbst entscheiden, ob er eine Sanierung zum KfW Effizienzhaus 85 (Energiebedarf des Gebäudes: max. 85 % des Höchstwerts für einen vergleichbaren Neubau), zum KfW Effizienzhaus 100 (Energiebedarf des Gebäudes muss dem Höchstwert eines vergleichbaren Neubaus entsprechen) oder Einzelmaßnahmen (z. B. Wärmedämmung, Heizungserneuerung) durchführt.

Zwei Förderprogramme:

1. Energieeffizient Sanieren - Kommunen Direktkredite der KfW für Kommunen, deren Eigenbetriebe und Gemeindeverbände.

2. Sozial Investieren - Energetische Gebäudesanierung Finanzierung von gemeinnützigen Organisationen, inkl. Kirchen, im Bankdurchleitungsverfahren. Der Kredit wird bei der Hausbank des Investors beantragt.

Verwendungszweck:

Investitionsfinanzierung für die energetische Sanierung von Nichtwohngebäuden der kommunalen und sozialen Infrastruktur, die vor dem 01.01.1995 fertig gestellt wurden.

Kredithöhe/Laufzeit/Zinsfestschreibung:

Abhängig von der Art des Vorhabens werden zinsgünstige Kreditmittel von max. 600 EUR/m² (KfW Effizienzhaus 85), 350 EUR/ m² (KfW Effizienzhaus 100) bzw. 50 EUR/ m² (je Einzelmaßnahme) zur Verfügung gestellt. Die Laufzeit kann bis zu 30 Jahre, bei maximal 5 tilgungsfreien Anlaufjahren betragen. Die Zinsen werden für 10 Jahre festgeschrieben und während dieses Zeitraums vom Bund verbilligt.

Service:

Die aktuellen Zinskonditionen und weitere ausführliche Informationen sind im Internet unter www.kfw.de oder über das Infocenter der KfW Bankengruppe unter der Telefonnummer 01801 / 33 55 77 abrufbar.